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Bericht zur 19. Int. Nordeifel-Oldtimer-Fahrt vom 11.07.2010

Der Wetterbericht hatte heißes Wetter und viel Sonnenschein vorausgesagt. Er sollte Recht behalten. Bereits am Vorabend bei der Papierabnahme und der freiwilligen Beifahrerschulung herrschten tropische Temperaturen. Der Veranstalter war bei seinem Programmablauf vom vorigen Jahr abgewichen und hatte in diesem Jahr die Papierabnahme, das Frühstück, die Fahrerbesprechung, den Vorstart und die Siegerehrung im Bürgerhaus von Büsbach stattfinden lassen. Nach einem guten Frühstück vom Büffet (Wie immer mit Speck und Ei) konnten die Teilnehmer nach der Fahrerbesprechung um 9:15 Uhr vom Vorstart in Büsbach in Gruppen zum Startplatz auf dem Marktplatz in Kornelimünster fahren.
Da schon zu diesem frühen Zeitpunkt die Sonne zeigte was sie konnte, waren einige Fahrer von offenen Fahrzeugen auf die Idee gekommen, bis zum Zeitpunkt des Startens sich mit Sonnenschirmen zu schützen.

Beim Start in Kornelimünster wurden die alten Schätzchen und ihre Insassen vom Streckensprecher vorgestellt und Minutenabstand auf die erste Etappe geschickt.
Die Fahrt führte über Alt-Breinig schon zur ersten Sonderprüfung zum "Dalli-Parkplatz" in Stolberg. Hier war ein Pylonen-Parcours aufgebaut. Es galt die Strecke so schnell wir möglich zu befahren. Aber Achtung: Keine Pylone umwerfen oder verschieben. Das wurde mit jeweils einem Strafpunkt belegt und musste leider vom schnellsten Teilnehmer schmerzlich in Kauf genommen werden.

Von hier aus ging es über die B 399 nach Rollesbroich. Im dortigen Gewerbegebiet sollte eine sogenannte 0-Zeit Prüfung stattfinden. Da leider in diesem Gebiet kein Schutz vor der Sonne möglich war hatten sich die Zeitnehmer mit Sonnenschirm und Kühltasche bewaffnet und erweckten nach Außen hin den Anschein eines gemütlichen Picknicks. Weiter ging die Fahrt über Kesternich nach Einruhr und wieder die kurvenreiche Strecke hoch nach Herhahn. Ab hier hatte sich der Fahrtleiter etwas Besonderes einfallen lassen. Eine Orientierungsetappe begann. Sie beinhaltete einige Schwierigkeiten aus dem Orientierungsport. Eine Überlappung war ganz am Anfang eingebaut. Ein Stück später eine kürzeste Verbindung zu suchen. Leider hatte ein unfreundlicher Mensch eine Nummernkontrolle an einem wichtigen Standpunkt entfernt. Kurzerhand entschlossen sich der Fahrer und die Beifahrerin des Vorwagens sich selbst an dieser Schlüsselstelle als Kontrolle aufzustellen. Dann kam es zu einigen Verwirrungen. Obwohl am Vorabend vom Fahrtleiter beim Beifahrerlehrgang ausführlich das Einbahnstraßen-System erläutert wurde, taten sich vor allem die unerfahrenen Teilnehmer sehr schwer diese Aufgabe zu lösen. Die Mittagspause auf der romantischen Wildenburg wurde deshalb ausgiebig genutzt, zu besprechen wie es denn nun richtig ist. Hier konnte jedoch vor Ort durch die Fahrtleitung genau die richtige Fahrstrecke erläutert und begründet werden.

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